Presseschau: Die klammheimliche Freude über hohe Spritpreise

vor 4 Monaten

Presseschau: Die klammheimliche Freude über hohe Spritpreise
Bildquelle: Tichys Einblick

Verbrennerfahrendenschelte: Nur ein grober Schnitzer, oder Häme mit System? Wie schwer sich manche damit tun, ihre klammheimliche Freude über geschockte Bürger an der Tankstelle zu verbergen. Man muss Frau Schnitzer schon dankbar sein, wenn sie sich so offen in den Tagesthemen mit Tönen zu Wort meldet, die sich eher nach einer strengen Gouvernante anhören.

Frau Schnitzer wird sekundiert von Kai Schöneberg bei der taz:

„Das ist keine grünversiffte Illusion, das ist Klimaschutz…noch besser sollte Reiche fossile Subventionen abbauen und Diesel und Benzin verteuern. Als die Grünen Ende der 90er 5 Mark für einen Liter Benzin forderten, wurden sie bei den Wahlen abgestraft. Wahrscheinlich muss der Sprit heute aber noch viel kostspieliger werden, bis der letzte Autofahrer merkt, dass er sich nur mit einem Stromer von der Ölmafia lösen kann.“

Im Blog der „Süddeutschen“ ist der Text der Wirtschaftsweisen gar nicht so streng überschrieben, wie er klingt, sondern eher wie eine höfliche Anregung: „Ökonomin Schnitzer plädiert für Verzicht auf Autofahrten“.

Der Altgrüne Ex-Minister Jürgen-„Eine Kugel Eis“-Trittin lässt in seinem Blog keine Zweifel aufkommen, was er von denen hält, die „Benzin im Blut und Gas im Gehirn“ haben.

„Vom Unwillen, aus Energiekrisen zu lernen … Wie lernfähig sind Gesellschaften, die von lernunwilligen Parteien regiert werden? Innerhalb von vier Jahren trifft uns die zweite Energiekrise. Doch trotz der Erfahrung von 2022 setzten viele Deutsche weiter auf Gasheizungen und Verbrenner. … Wie lernfähig sind Gesellschaften? Wie oft müssen sie eine Erfahrung machen, um aus ihr Konsequenzen zu ziehen? … An Deutschlands Tankstellen herrscht angeblich ‚Benzinwut‘ – befeuert von Bild und TV. 1998 hatten Grüne eine Ökosteuer mit einem Spritpreis von 5 Deutscher Mark gefordert. 2026 – mit Grünen in der Opposition – sind Dieselfahrer froh, wenn sie eine Tanke finden, die den Liter Diesel für weniger als 2,50 Euro verkauft …“

Die Überschrift von Alan Poseners Kommentar für die „Die Zeit“ klingt doch sehr wie „Ätsch“:

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