Kanzlerwechsel oder Kanzlerpirouette? – Wie die Union ihre Wähler immer weiter vertreibt

vor etwa 2 Monaten

Kanzlerwechsel oder Kanzlerpirouette? – Wie die Union ihre Wähler immer weiter vertreibt
Bildquelle: Tichys Einblick

Neu ist der Wunsch der rotgrünen Fundis in der CDU, Friedrich Merz durch Hendrik Wüst zu ersetzen, nicht. TE hatte schon am 26. Januar 2025 darüber geschrieben, dass Bestrebungen in der CDU existieren, nach der Wahl Friedrich Merz durch Hendrik Wüst zu ersetzen. Friedrich Merz konnte diese Vorstellungen vorerst beenden, aber nur um den Preis, dass er sich vollständig Lars Klingbeil und der SPD unterordnete, grüne Wirtschafts- und Energiepolitik prolongierte, Deutschland entgegen seiner Wahlversprechen horrend verschuldete, um alles Mögliche und Unmögliche in der Welt, die Ukraine, deren Finanzierung inzwischen zur deutschen Staatsräson geworden ist, Gaza, Syrien und den tiefen rot-grünen Staat der NGOs zu finanzieren.

Der Preis dafür, dass Merz aus der Union nicht in Frage gestellt wurde, ist einerseits Deutschlands Niedergang und anderseits der Niedergang der Union selbst. Inzwischen würde die CSU nicht mehr die Fünf-Prozent-Hürde erreichen, die CDU unter 20 Prozent, zur Zeit bei ca. 17 Prozent liegen. Merz kann reden, was er will, er kann rhetorisch die ganz großen Geschütze auffahren – doch umsonst, niemand hört ihm mehr zu. So ist es nur natürlich, dass in der Union Unruhe aufkommt. Nicht einmal das Amtscharisma hilft noch, das Merz längst verschlissen. Doch was fallen will, das fällt. Offensichtlich empfinden Funktionäre der Union nicht die Unterordnung unter die SPD, die babylonische oder genauer die rotgrüne Gefangenschaft als Problem, sondern, dass Merz als Klingbeils Marionette eine schlechte Figur abgibt. Deshalb tauchte jetzt auch als Reaktion überreizter Nerven das Gerücht auf, Merz würde durch Wüst ersetzt.

Wie schon auf TE dargelegt, bevor noch die regierungsaffinen Medien sich des Themas bemächtigten, zwingen die Dynamik des Niedergangs, der Verlust der Autorität, um die der Kanzler inzwischen schon vor Gericht gegen harmlose Spötter kämpft, der dramatische Einbruch in den Sonntagsfragen und in den Zustimmungswerten sowie letztlich die voraussichtlichen Niederlagen der CDU in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zu Konsequenzen. Jeder in der CDU weiß, dass Merz medial durch ist.

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