Greenpeace-Anike Peters hat’s drauf. Gibt’s keinen Strom, soll die Industrie eben abschalten.Bei Dunkelflauten sollen energieintensive Unternehmen ihre Produktion halt drosseln.
Klar, im Büro der millionenschweren Kampagnen-Maschine kann man den Rechner herunterfahren, das Licht löschen und Feierabend machen. Spottet Holger Douglas im TE-Wecker. In der Industrie nicht. Hochöfen, Chemieanlagen, Walzwerke, Papiermaschinen oder Glasöfen sind keine Schreibtischlampen. Produktion nach Wetterlage verliert Aufträge, Qualität, Personal, Standort. Deutschland adé.
Seinen eigenen Klimakatastrophen-Alarm hat das IPCC abgesagt. Bis 2100 sind nicht 4,4 bis 5,7 Grad modelliert, sondern 2,5 Grad. Um 1,5 Grad ist’s schon wärmer, wenn auch noch immer nicht so warm wie zur Römerzeit. Das fehlende eine Grad sollten wir durch nur noch moderat nötige Anpassungsmaßnahmen überleben, sagt Frank Hennig, und fragt: „Wer erklärt das jetzt den zukunftsängstlichen, teils traumatisierten Kindern und Jugendlichen von Fridays for Future?“ – Junge Leute dürften sich als lernfähiger erweisen als die polit-mediale Klasse, die unbeirrbar an ihrer Energiewende festhält wie jede Sekte an ihren Dogmen.
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