Zum wiederholten Mal entpuppten sich die diesjährigen Emmys als anti-israelische Show und als Solidaritätskundgebung für die Hamas. Eine zur Schau gestellte Affinität zu Gaza scheint mittlerweile zum guten Ton in Hollywood zu gehören – nicht unbedingt zur Freude des Publikums.
Die anti-israelische Entwicklung, die zuletzt in Hollywood rasant zugenommen hat, erreichte vergangenes Wochenende bei der Verleihung der Emmys einen neuen traurigen Höhepunkt. Erneut suchten einige Stars, die sich offenbar auch in der Rolle der Aktivisten gerne sehen, die Öffentlichkeit vor Ort, um gegen Israel und für Palästina Stimmung zu machen. Bereits im Vorfeld hatte eine Petition von über 1800 Filmemachern und Schauspielern für Aufsehen gesorgt. Darin verpflichten sie sich, in keiner Weise mit israelischen Produktionsfirmen, Rundfunkanstalten, Festivals oder Kinos zusammenzuarbeiten, die in den angeblichen „Genozid“ in Gaza verwickelt seien oder diesen unterstützen würden. Dieser Boykott ist insofern befremdlich, als Hollywood und das amerikanische Kino jahrzehntelang durch israelische und jüdische Künstler, Regisseure und Filmschaffende geprägt waren – und in weiten Teilen auch nach wie vor sind.
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