„Wind und Sonne schicken keine Rechnung“: Das war und ist der Lieblingsspruch von Grünen bis zur Union, wenn es um die Energiewende geht. Gerade erleben wir aber, dass die Rechnung von Sonne und Wind in Wahrheit extrem hoch ist. Die Preise schwanken von fast 0 Cent auf 40 oder sogar 70 Cent pro Kilowattstunde innerhalb weniger Stunden. Das liegt an der „Hitzeflaute“. Das ist die neue Schwester der „Dunkelflaute“ (im Winter) und der „Hellbrise“ (im Frühling) – jetzt im Sommer. Wir dürfen gespannt sein, was uns im Herbst erwartet. Wahrscheinlich eine neue Wortkreation mit „Sturm“ oder „Nebel“, die dann dasselbe Problem anders bezeichnet. Denn die Gründe liegen im System.
Der Strompreis in Deutschland erreichte am 24. Juni 2026 kurz vor 21 Uhr einen Wert von 747 Euro pro Megawattstunde. Das sind 74,7 Cent pro Kilowattstunde, das ist mehr als das Zwölffache des normalen Börsenpreises. In den folgenden Hitzetagen zeigte sich an der Strombörse immer wieder dasselbe Phänomen: Die Strompreise explodieren zu Abend regelmäßig und vervielfachen sich. Am 25. Juni lag der Preis tagsüber unter 10, teilweise sogar unter 5 Cent. Am Abend erreichte er 35 Cent, wieder das Siebenfache. Am 26. Juni dasselbe Spiel mit Höchstständen von mehr als 40 Cent. Am Sonnabend, dem 27. Juni, lag der Preis tagsüber über Stunden nahe 0 Cent, am Abend auf einmal bei 25 Cent. Wer so etwas als „marktliches Phänomen“ abtut, wie es die Grünen, die SPD, die Bundesnetzagentur und „Aktivisten“ für die Energiewende tun, hat entweder keine Stromrechnung oder kein Interesse daran, die Wahrheit zu sagen.
Willkommen in der Hitzeflaute. Dem neuesten Trend in der deutschen Energiewende.
Gerade erleben wir, dass die Rechnung von Sonne und Wind in Wahrheit extrem hoch ist.
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