Droht uns eine Gasmangellage? Hält die Kältewelle in den kommenden Wochen an, könnte es schon Ende Februar kritisch werden. Fällt der Druck in den Pipelines unter ein bestimmtes Niveau, würde ein automatischer Notfallplan greifen: Energieintensive Betriebe wären gezwungen, in einen Quasi-Lockdown zu gehen, während eine allgemeine Strombewirtschaftung orchestriert wird.
Vor diesem Hintergrund ist es nichts anderes als politische Folklore, wenn Bundeskanzler Friedrich Merz den Ausstieg aus der Kernkraft öffentlich beklagt, während Deutschland zugleich die treibende Kraft in Brüssel ist, die das Chaos in der Energiepolitik überhaupt erst erzwungen hat. Ungeachtet des Kollateralschadens hält Berlin unbeirrt am Plan der grünen Transformation fest. Leerstehende Industriehallen sollen kurzerhand für Rüstungsproduktion genutzt werden – so einfach ist das in der Planwirtschaft. Fehlt es am Strom, wird die verfügbare Menge zugeteilt – sozialistische Planwirtschaft ist für Politiker vom Schlage des Bundeskanzlers oder seines Finanzministers ein El Dorado ungeahnter Machtoptionen.
Um das Thema aus der öffentlichen Debatte herauszuhalten, wird das heiße Eisen der Gasknappheit so gut wie gar nicht thematisiert. Die Politik ergeht sich derweil im Superwahljahr 2026 in neidpolitischen Debatten. Mal wird die Anhebung der Erbschaftssteuer erörtert, mal werden Pseudoreformen des Sozialstaats vorgestellt.
Deutschland taumelt im inzwischen hinlänglich bekannten Modus grassierender Sedierung auf einen veritablen Energieengpass zu.
Die Gasmangellage wäre in einem rationalen politischen Umfeld das alles überragende Thema. Deutschland als größter Finanzier und politisch treibende Kraft des Brüsseler Zentralkörpers hätte längst dafür sorgen müssen, dass sich die handelspolitischen Aktivitäten der EU ausschließlich auf die Sicherstellung dringend erforderlicher Energiemengen fokussierten.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










