„Faschist“ kostet 3.400 Euro – wenn man kein Linker ist

vor 4 Monaten

„Faschist“ kostet 3.400 Euro – wenn man kein Linker ist
Bildquelle: Tichys Einblick

Auf einer „Demo gegen Rechts“ verkündet Luisa Neubauer (Aktivistin) in einem Videoclip: „Hunderttausende Menschen gehen auf die Straße gegen Faschisten, gegen Rechtsextreme, gegen die AfD, gegen den Rechtsruck.“ Diese Demonstration, organisiert durch die linke „Campact“-Organisation, ruft auch dazu auf, die Partei zu verbieten. Darunter kommentiert Rico T.: „1A Faschistin, die Luisa“. Schon kommt die Repressionsmaschinerie in Bewegung.

Es folgt eine Zivilklage. Wie aus den Dokumenten der Anwaltskanzlei hervorgeht, angestrengt durch HateAid – im Namen von Luisa Neubauer. Genau elf Aufrufe hatte der Kommentar, zeigen die Unterlagen der Anwaltskanzlei, die mit dem lukrativen Fall betraut ist. „1A Faschistin“ ist eine „besonders schwerwiegende Persönlichkeitsverletzung“; jedenfalls für die Kanzlei, die schreibt: „Der soziale Geltungsanspruch unserer Mandantschaft wurde in höchstem Maße geschädigt, die Rufbeeinträchtigung, die zu Lasten unserer Mandantschaft erfolgt ist, ist kaum mehr wiedergutzumachen. Es bleibt festzuhalten, dass unsere Mandantschaft durch die begangenen Handlungen eine besonders schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung erleiden musste.“

Und so fordert man eine deftige Entschädigung für Luisa Neubauer in Höhe von 2.000 Euro. Dazu kommen noch einmal Anwaltskosten in Höhe von knapp 1.300 Euro.

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