Bühnenskandal in Hamburg: Ein Nichtprogressiver darf sprechen

vor 5 Monaten

Bühnenskandal in Hamburg: Ein Nichtprogressiver darf sprechen
Bildquelle: Tichys Einblick

Die steuergeldfinanzierte „Amadeu-Antonio-Stiftung“ (AAS) warnte schon vorher: Bei der Theateraufführung „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia-Theater, inszeniert von Milo Rau, handelt es sich um ein kreuzgefährliches Unternehmen, das besser unterbleiben sollte. Der Schweizer brachte in Hamburg ein Gerichtsverfahren auf die Bühne, bei dem Pro und Contra eines AfD-Verbots verhandelt wurden. Allerdings überwiegend nicht mit Schauspielern und mit vorgefertigtem Skript, sondern mit echten Zeugen und Anwälten für beide Seiten.

Dass nicht wie bei der ARD-Sendung „Die 100“ nur Scheinduellanten antreten – so etwas kommt im deutschen Kulturbetrieb normalerweise nicht vor, wo zuverlässig gilt: fünf Stühle, eine Meinung. „Das ist keine Kunst, sondern brandgefährliche & zeigt, wie kaputt der Debattenraum ist“, dekretierte die AAS, weil sie korrekt erkannte, dass hier eine echte Debatte drohte. Der Gründerin des Vereins „Free SpeechAid“ Joana Cotar und anderen Teilnehmern warf die Stiftung ohne jeden Beleg vor, zu „menschenfeindlichen & demokratiefeindlichen Stimmen“ zu gehören.

Nach dem Theaterabend erregten sich die AAS-Kader darüber, dass angeblich „Rechtsextreme“ auf der Bühne „nahezu widerspruchsfrei“ reden durften. Wo, so lautete der Subtext, blieb denn da die Antifa?

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