Die Hamas war nie weg und die Kritik an Trump wird sehr grundsätzlich

vor 9 Monaten

Die Hamas war nie weg und die Kritik an Trump wird sehr grundsätzlich
Bildquelle: Tichys Einblick

SED-Die Linke-Vormann Jan van Aken im Tagesspiegel: „Antisemitismus ist in Deutschland vor allem ein Phänomen der Mehrheitsgesellschaft, die auch in einer jahrhundertealten Tradition steht – der Nationalsozialismus bildete die Spitze des Grauens.“

In seiner Partei gibt es eine scharfe Auseinandersetzung um Israelhass in den eigenen Reihen. Da sollten die Genossen ihre Nähe zu den Israel-Feinden im Islam nicht übersehen, die die „Endlösung.“ fordern.

Der Nahost-Kenner Daniel Greenfield wirft President Trump vor, das 48 Jahre alte Nation-Building in Israel fortzusetzen: »Der Gaza-„Friedensplan“ basiert auf die selben drei Illusionen, die in Afghanistan und im Irak katastrophal gescheitert sind. Selbst ohne die Hamas wäre er zum Scheitern verurteilt. Da die Hamas aber existiert und Gaza kontrolliert, wird er noch schneller scheitern als in Afghanistan oder im Irak. Die einzige Frage ist, wie viel uns das kosten wird. Und wie stark die Region dadurch destabilisiert und der islamische Terrorismus verbreitet wird.« Der Vorwurf wiegt umso schwerer, nachdem Trump am 13. Mai in Riad den arabischen Fürsten die feierlichen Abkehr der USA von ihrer jahrzehntelangen Demokratie-Mission verkündete. Khaled Abu Toameh schreibt: Für die Hamas ist Trumps Friedensplan offensichtlich nichts anderes als ein vorübergehender Waffenstillstand oder eine Hudna, die ausgenutzt werden sollte, um sicherzustellen, dass die Terrorgruppe mit Hilfe von Katar und der Türkei ihre politische und militärische Kontrolle über den Gazastreifen ausweitet. Entsprechend lehnen die Hamas, der Palästinensische Islamische Dschihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas jede Präsenz internationaler Streitkräfte im Gazastreifen, jegliche „ausländische Vormundschaft“ über den Gazastreifen ab „Wir sind bereit, von der arabischen und internationalen Beteiligung an Wiederaufbau, Unterstützung und Entwicklungshilfe zu profitieren.“ Susy Dym zählt 20 Fehler des Trump-Kushner-Plans auf. Eliana Fleming erklärt, wie der Resolutionsentwurf über die Zukunft des Gazastreifens, wie jetzt von der US-Regierung dem UN-Sicherheitsrat (UNSC) vorgelegt, von der Hamas ausgenutzt werden könnte. Alles wartet darauf, was Saudi-Kronprinz MBS am 18. November in Washington D.C. bei Trump erreicht und ob es auch um die Ablösung von Netanjahu geht. Aktuell heute widerspricht der hochrangige Hamas-Führers Khalil al-Hayya den jüngsten Äußerungen des Nahost-Gesandten Steve Witkoff, Hamas-Vertreter hätten ihm und Jared Kushner mitgeteilt, die Terrorgruppe werde entwaffnet, Iran versuche vielmehr, die „Achse des Widerstands“ gegen Israel wiederzubeleben.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel