Während vor der Halle tausende Linksradikale auf AfD-Politiker losgingen und Polizisten angriffen, verlief der Gründungsparteitag der neuen AfD-Jugendorganisation in der Halle relativ geräuschlos. Ein Erlebnisbericht aus Gießen.
Kurz nach 13:30 Uhr wird es auf der Lahnwiese nahe der Konrad-Adenauer-Brücke brenzlig. Zu diesem Zeitpunkt stehen drei angereiste AfD-Mitglieder inmitten des Grüns, umringt von 15 Polizisten und etwa 150 Linksextremisten. Diese skandieren seit nunmehr 60 Minuten Parolen in Richtung der Beamten und der drei AfDler.
Immer wieder kommt es zu Provokationen, etwa, als „antifaschistische“ Frauen in Hexenverkleidung und Gesichtsbemalung Bonbons in Richtung des Pulks schleudern. Kurz darauf wird es der Einsatzleitung zu bunt. Die Bereitschaftspolizisten betreten die Wiese, um die Kollegen und die AfD-Politiker zu eskortieren. Dann knallt es: Beamte werden bedrängt und angegangen von Vermummten, sprühen Pfefferspray, schnell wird die Lage unübersichtlich.
Die Szene steht sinnbildlich für die linke Gewalt, die sich an diesem Tag wiederholt Bahn bricht – und zeigt, dass Linksextreme nicht davor zurückschrecken, Rechte (oder solche, die sie für Rechte halten) sowie Polizisten massiv anzugreifen.
Am Rande des Gründungsparteitags der neuen AfD-Jugendorganisation kommt es mehrfach zu Einschüchterungen, Drohungen und Übergriffen. Zahlreiche anwesende AfD-Mitglieder berichten NIUS von Blockaden, die ihren Weg zur Messehalle 4 am frühen Morgen über Stunden verzögert hätten. Die Polizei musste die Anfahrtswege mit Panzerfahrzeugen räumen und sah sich gezwungen, an zahlreichen Orten den Schlagstock einzusetzen.
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