Das Landgericht Koblenz hat den Eltern und der Schwester der getöteten Luise aus Freudenberg Schmerzensgeld zugesprochen. Die beiden Mädchen, die die Tat gestanden hatten, müssen nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur insgesamt 144.400 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Luise war am 11. März 2023 nach einem Besuch bei einer Freundin verschwunden. Einen Tag später wurde ihre Leiche in einem Waldstück an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gefunden. Das Mädchen wurde mit 74 Messerstichen getötet. Luise hatte Verletzungen im Gesicht erlitten und war an Blutverlust sowie einem Pneumothorax gestorben.
Auf das Schmerzensgeld entfallen demnach 125.000 Euro. Davon stehen 85.000 Euro den Eltern und der Schwester zu. Weitere 40.000 Euro betreffen den Anspruch Luises selbst, der auf ihre Erben überging. Hinzu kommen rund 15.000 Euro Bestattungs- sowie Anwaltskosten. Gefordert hatten die Kläger nach früheren Angaben des Gerichts 50.000 Euro Schmerzensgeld für Luise sowie jeweils 30.000 Euro für die klagenden Angehörigen.
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