Friedrich Merz entgleiten die Dinge in Berlin

vor 11 Monaten

Friedrich Merz entgleiten die Dinge in Berlin
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr um 14,8 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Sie liegen mittlerweile bei 20,2 Milliarden Euro netto. Mehr als die Hälfte davon geht an Menschen, die als Ruheständler oder trotz Jobs nicht genug zum Leben haben. In dieser Nachricht sammeln sich alle Probleme, die Friedrich Merz in Deutschland nicht löst: Arbeit, die nicht mehr die Existenz sichert. Sozialkosten, die aus dem Ruder laufen – auch als Folge der ungesteuerten Einwanderung. Und ein Staat, der seine Aufgaben nicht mehr finanzieren kann, egal wie stark der mit höheren Steuern, Abgaben und Schulden seine Einnahmen steigert.

Dazu passt, dass Lars Klingbeil im ZDF höhere Steuern fordert. Die Titel dieses Mannes aufzuzählen, nimmt mittlerweile so viel Platz in Anspruch wie bei einem Generalsekretär des Zentralkomitees der SED: Klingbeil ist Vizekanzler, Finanzminister, SPD-Chef und ähnlich hilflos wie ein SED-Funktionär kurz vor dem Mauerfall: Vor nicht einmal einem halben Jahr hat der Mann eine in der Bundesrepublik nie gekannte Schuldenorgie gestartet. Nun fordert er im Staatsfernsehen noch höhere Steuer für die Bürger – nachdem er zwischenzeitlich so lautlos wie offensichtlich das Ziel aufgegeben hat, höhere Beiträge für diese Bürger zu verhindern. Klingbeil fordert noch mehr Geld, um zu sagen, dass es noch nicht reicht, um noch mehr Geld zu fordern, um zu sagen, dass es noch nicht reicht… Friedrich Merz Vizekanzler ist das Symbol dafür, wie seiner Regierung die Dinge entgleiten.

Wenn Merz nach Washington fliegt – als Entourage des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Selenskyj – dann ist das auch eine Flucht vor den Dingen, die ihm in Deutschland entgleiten. Doch sie holen ihm am Potomac ein. Zuhause erzählt sein Außenminister und Parteifreund Johann Wadephul im Podcast Table.Today, es würde Deutschland überfordern, nicht nur in Litauen, sondern künftig auch in der Ukraine Soldaten der Bundeswehr zu stationieren.

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