Der Fernandes-HateAid-Hubig-Komplex entpuppt sich als manipulative Geheimoperation

vor 4 Monaten

Der Fernandes-HateAid-Hubig-Komplex entpuppt sich als manipulative Geheimoperation
Bildquelle: Tichys Einblick

Was hier als große moralische Erschütterung verkauft werden sollte, wirkt mit jedem neuen Detail weniger wie Aufklärung und entlarvt sich immer mehr als das, was es ist: ein politisch aufgeladener Kampagnenkomplex, der unter dem Gewicht seiner eigenen Ungereimtheiten in sich zusammenkracht.

Erst der Schock. Dann die maximale Medienwucht. Dann die passende Gesetzesforderung. Dann die NGO-Verstärkung. Eine sofort anberaumte Demo vor dem Brandenburger Tor, wo wohl nur deshalb nicht die erhofften 40.000 rotgrünen NGO-Alimentierten zusammenkamen, weil es für den Sonntag terminiert war und ab Freitag 12 Uhr in diesen Kreisen eh kaum noch was geht.

Und erst ganz am Ende die banale Frage, ob der konkrete Fall überhaupt das hergibt, was man ihm öffentlich aufgeladen hat. Genau diese Reihenfolge macht die ganze Angelegenheit so spektakulär. Sie erinnert nicht an saubere Aufklärung, sondern an ein vorgefertigtes Drehbuch, dessen Glaubwürdigkeit nun schneller zerfällt, als es seinen Betreibern lieb sein kann.

Denn die neue Brisanz liegt längst nicht mehr nur in den offenen Fragen des Falls selbst. Sie liegt in der Vorgeschichte. HateAid und Collien Fernandes trommelten bereits im Oktober 2023 gemeinsam gegen sogenannte Face-Swap-Apps. Auf der HateAid-Seite zur Aktion heißt es ausdrücklich, man fordere „endlich effektiven Schutz vor dem Missbrauch von Face Swap Apps“; am 17. Oktober 2023 seien 76.937 Unterschriften an das Digitalministerium übergeben worden. Auf derselben Seite finden sich Bilder von HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg gemeinsam mit Collien Ulmen-Fernandes. Das ist keine lose spätere Berührung. Das ist dokumentierte gemeinsame Kampagnenarbeit lange vor dem jetzigen Medienorkan.

Hinzu kommt nun noch ein weiteres Motiv, das die zeitliche Zuspitzung dieser Kampagne in einem besonders grellen Licht erscheinen lässt. Ausgerechnet jetzt steht HateAid selbst politisch unter Druck, weil Bundesfamilienministerin Karin Prien das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ grundlegend umbauen und zahlreiche bisher geförderte Projekte zum Jahresende beenden will; zu den genannten betroffenen Trägern gehört ausdrücklich auch HateAid.

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