21-Jährigen erschossen: Polizist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

vor 9 Monaten

21-Jährigen erschossen: Polizist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
Bildquelle: Apollo News

Nachdem ein 21-jähriger schwarzer Mann am diesjährigen Ostersonntag in Oldenburg bei einem Polizeieinsatz erschossen wurde, wird der Polizist, der die Schüsse abgegeben hatte, jetzt angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung vor.

Lorenz A. soll in der Nacht zum Ostersonntag der Zutritt zu einer Diskothek verwehrt worden sein. Daraufhin soll der 21-Jährige Pfefferspray gegen zwei Sicherheitsmitarbeiter eingesetzt haben. Dadurch sollen laut Polizei mehrere Personen leichte Verletzungen erlitten haben. Lorenz A. soll daraufhin vom Tatort geflohen sein und von mehreren Menschen verfolgt worden sein, um ihn zu stellen.

A. soll ein Messer gezogen haben, woraufhin die Verfolger sich zurückgezogen haben. Zwischenzeitlich zur Verfolgung eingetroffene Polizisten konnten A. nicht stellen, erst später konnten weitere Polizeikräfte Lorenz stellen. Erneut soll A. Reizgas versprüht haben und dann an den Polizisten vorbeigelaufen sein. Im Zuge dessen schoss ein 27-jähriger Polizist auf Lorenz A., der von drei Schüssen erfasst wurde und an seinen Verletzungen verstarb. Messer und Reizgas wurden sichergestellt.

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