„Eure Stimme wird gehört“: So begründet Strack-Zimmermann ihre Spontankandidatur auf dem FDP-Parteitag

vor etwa 2 Monaten

„Eure Stimme wird gehört“: So begründet Strack-Zimmermann ihre Spontankandidatur auf dem FDP-Parteitag
Bildquelle: Apollo News

Nachdem eigentlich nur Wolfgang Kubicki als Kandidat für den Bundesvorsitz der FDP übrig geblieben war, hat Marie-Agnes Strack-Zimmermann am Samstag auf dem Parteitag spontan ihre Kandidatur erklärt (Apollo News berichtete). Vorgeschlagen wurde sie dafür von Joachim Stamp, dem früheren Familienminister Nordrhein-Westfalens; 32 weitere Delegierte unterstützten die Kandidatur mit ihrer Unterschrift.

Strack-Zimmermann erklärte in ihrer Bewerbungsrede, es gehe ihr um den „Wettbewerb“ in der Partei. Durch Wolfgang Kubicki habe sich die nötige „Aufbruchstimmung“ zur Rettung der FDP nicht eingestellt. Einigkeit sei „das Ergebnis von Diskussion“ – ein fauler Burgfrieden sei ihr nicht dienlich. Damit wird die Rivalität der beiden FDP-Granden nun in einer Wahl auf dem Parteitag münden, die die Kräfteverhältnisse in der FDP offenlegen könnte.

„Wer hat die schärfste Pointe?“, sei nicht die Frage dieses Parteitags, erklärte die Politikerin. Es gehe vielmehr darum, wer „den klarsten, vertrauenswürdigsten Kompass für den Wiederaufstieg nach dem freien Fall“ habe. Die FDP dürfe nicht klingen wie „eine schlecht gelaunte Erinnerung an bessere Zeiten“, sagte sie in Richtung Kubicki.

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