Literatur ohne Cancel Culture und fast ohne Linke: So war es auf der ersten konservativen Buchmesse Deutschlands

vor 8 Monaten

Literatur ohne Cancel Culture und fast ohne Linke: So war es auf der ersten konservativen Buchmesse Deutschlands
Bildquelle: NiUS

Es ist eine Stimmung, wie man sie selten erlebt. Die alternative Buchmesse „Seitenwechsel“ bringt die Koordinaten des deutschen Kulturbetriebs ins Wanken. Die Halle ist proppenvoll, Literaturmessen gibt es nun auch ohne Linke – ein Bericht.

Betritt man das Messegelände, empfangen den Besucher zuerst die markantesten Stände der Messe – Antaios und Jungeuropa. Antaios hat als einziger Stand dunkle, schwere Holzmöbel. Bei Jungeuropa tummeln sich vor den bunten Buchcovern durchgehend adrett gescheitelte, junge Männer, aber auch sonst ist die Tweet- und Timberland-Dichte hoch. Die Stimmung ist gut.

Insgesamt 90 Verlage stellen auf der „Seitenwechsel“-Messe in Halle auf 3.000 Quadratmetern aus. Von Junge Freiheit, Tichys Einblick, Kontrafunk, Antaios, Jungeuropa, Compact, Deutschland Kurier bis Hydra Comics ist ein buntes Potpourri und großer Teil der rechten und konservativen Verlagsszene dabei – so wohl noch nie zusammengekommen. An zwei Tagen kommen 6.000 Besucher, bei Vorträgen sitzen die Jüngeren sogar auf dem Boden.

Philip Stein (Verleger von Jungeuropa, links) und Benedikt Kaiser (Autor, rechts) diskutieren auf der Buchmesse „Seitenwechsel“.

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