Wegen Epstein-Nähe: Von Weimer prämierter Antifa-Verlag Unrast nimmt Bücher von Noam Chomsky aus dem Programm

vor 5 Monaten

Wegen Epstein-Nähe: Von Weimer prämierter Antifa-Verlag Unrast nimmt Bücher von Noam Chomsky aus dem Programm
Bildquelle: NiUS

Der linksextreme Unrast-Verlag hat angekündigt, Bücher von Noam Chomsky aus seinem Programm zu nehmen. Hintergrund dieser Entscheidung sind E-Mails des Linksintellektuellen Chomsky an den Sexualstraftäter Epstein, in denen er sich wohlwollend zu Fragen des Missbrauchs äußerte.

Unrast verlegt Bücher des amerikanischen Linguisten Noam Chomsky wie etwa „Der Terrorismus der westlichen Welt“, „Brennpunkt Palästina“, „Zuversicht in Zeiten des Verfalls“ und „Die Klimakrise und der Global Green New Deal“. Unrast begründet die Trennung mit seiner Nähe zu Jeffrey Epstein, der innerhalb der globalen Elite einen Missbrauchsring betrieb.

„Auch Jahre nach dessen Verurteilung wegen der Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen“ hätten Chomsky und Epstein in Kontakt gestanden, so Unrast in einer Pressemitteilung. Unrast zitiert eine E-Mail Chomskys an den Amerikaner Epstein aus dem Jahr 2019, in der dieser wörtlich „die schreckliche Art und Weise“ beklagt, „wie Epstein behandelt wurde“, sowie die vermeintliche „Hysterie, die sich um den Missbrauch von Frauen“ entwickelt habe. Chomsky riet Epstein, er solle die Kritik hieran „ignorieren“.

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