Die Spur von Ghislaine Maxwell: Führte ihr Weg zum Mossad und weiter bis zum KGB?

vor 5 Monaten

Die Spur von Ghislaine Maxwell: Führte ihr Weg zum Mossad und weiter bis zum KGB?
Bildquelle: NiUS

Teil I dieser Serie erklärte, dass der verstorbene Jeffrey Epstein als Zugangsbeschaffer für mehrere Geheimdienste fungiert haben könnte. Aber welche Geheimdienste könnten das gewesen sein?

An erster Stelle steht Israel. Zweifelsohne ein kontroverses Thema, nicht zuletzt wegen des im Westen wachsenden Antisemitismus. Doch Gegenspionagearbeit bedeutet, Fragen zu stellen – auch schwierige Fragen, die andere vermeiden.

Um diese sensible Diskussion zu führen, schauen wir uns die verborgene Biografie von Robert Maxwell an – dem umstrittenen britischen Medienmogul, der 1991 unter mysteriösen Umständen starb. Ghislaine Maxwell war sein neuntes und jüngstes Kind und galt als Lieblingskind ihres Vaters. Angesichts der außergewöhnlich engen persönlichen wie auch kriminellen Beziehung zwischen Ghislaine Maxwell und Epstein kann Robert Maxwell als Epsteins faktischer Schwiegervater betrachtet werden.

Robert Maxwell wurde 1923 als Jan Hoch in eine arme jüdische Familie im äußersten Osten der Tschechoslowakei (heute Ukraine) geboren. Er entging nur knapp dem Holocaust, was den meisten seiner Familienangehörigen nicht gelang, und diente schließlich in der britischen Armee im Zweiten Weltkrieg, unter anderem als Kampfoffizier in Nordwesteuropa.

Robert Maxwell im Jahr 1990

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