Die geplante Abschaffung der „Rente mit 63“, die eine Regierungskommission an diesem Dienstag vorlegen will, trifft offenbar auf erheblichen Widerstand in der Bevölkerung. Nach einer Forsa-Erhebung im Auftrag der Krankenkasse DAK, die dem Tagesspiegel vorliegt, bevorzugen 44 Prozent der Befragten einen vorzeitigen Austritt aus dem Berufsleben.
Hingegen möchten nur 35 Prozent bis zur regulären Altersgrenze arbeiten. Lediglich neun Prozent wollen darüber hinaus erwerbstätig bleiben. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einem früheren Renteneintritt unter älteren Beschäftigten: In der Gruppe der über 50-Jährigen äußern 52 Prozent entsprechende Pläne.
Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission schlägt unterdessen umfassende Änderungen vor. Neben einer langfristigen Anhebung des Renteneintrittsalters sind steigende Beiträge vorgesehen. Gleichzeitig soll die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren entfallen. Künftig sollen zudem Selbstständige und Politiker stärker in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.
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