Drosten revidiert seine frühere Behauptung: Eine „Pandemie der Ungeimpften“ gab es nicht

vor mehr als 1 Jahr

Drosten revidiert seine frühere Behauptung: Eine „Pandemie der Ungeimpften“ gab es nicht
Bildquelle: NiUS

Im österreichischen Fernsehen argumentiert Drosten, dass der dortige Lockdown für Ungeimpfte keine Sachgrundlage gehabt habe, da die Corona-Impfstoffe gegen Omikron keinen Fremdschutz mehr geboten haben. Folgt man dieser Logik, kann es auch keine „Pandemie der Ungeimpften“ gegeben haben.

Deutschlands bekanntester Regierungsberater in der Corona-Pandemie hat dem österreichischen TV-Sender ORF ein ausführliches Interview gegeben. Darin wird er auf das Thema „Pandemie der Ungeimpften“ angesprochen. Der Moderator konfrontiert Drosten damit, dass es in Österreich im Winter 2021/22 einen Lockdown für Ungeimpfte gab, und fragt, ob diese Maßnahme nicht damals schon „gegen jede medizinische Evidenz“ gewesen sei. Apollo News berichtete zuerst.

In seiner Antwort sagt Drosten: „Im Nachhinein betrachtet, würde man das so wägen, dass damals dann eine Teilnahmebeschränkung an öffentlichen Veranstaltungen für Ungeimpfte nicht mehr zu begründen war anhand der Übertragung selbst“. Als Grund dafür führt der Regierungsexperte an, dass die Omikron-Variante sich gegenüber der ursprünglichen Corona-Variante, auf der die Corona-Impfstoffe beruhen, so sehr verändert habe, dass es keinen Fremdschutz durch die Impfung gegeben habe. Folgt man dieser Logik, so kann es auch keine Pandemie der Ungeimpften gegeben haben.

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