Dorothee Bär will auf den Mond

vor 8 Monaten

Dorothee Bär will auf den Mond
Bildquelle: Tichys Einblick

In den frühen 1960er Jahre herrschte in den USA der „Sputnik-Schock“. Die Sowjets schienen die Amerikaner in der zukunftsweisenden Raumfahrttechnologie abzuhängen. Präsident John F. Kennedy reagierte 1961 mit der Ankündigung, dass er noch in diesem Jahrzehnt einen Landsmann auf den Mond schicken wolle. Das sollte den Amerikanern die Angst vor den Russen nehmen, die auch durch deren Engagement auf Castros Kuba gemehrt wurde.

Szenenwechsel, Deutschland 2025: Auch hier droht die russische Gefahr. Manche Experten sagen, Putin könnte schon 2029 den Kurfürstendamm einnehmen. Eventuell sogar schon 2027 oder nächstes Jahr. Vielleicht ist er auch schon da und es hat nur noch niemand gemerkt. Russland ist die größte Gefahr Deutschlands, sagt Friedrich Merz. Ständig. Gut, da wären noch die hohen Steuern, Abgaben, Energiepreise, Lohnnebenkosten, Schulden… Die Verwaltung, die der Wirtschaft die Luft zum Atmen nimmt. Die Wirtschaft, die schrumpft. Die illegale Einwanderung, der massive Anstieg von Gewaltkriminalität… aber Merz sagt, das größte Problem sei Russland. Böse Stimmen behaupten, er tue das nur, weil er die ganzen anderen Probleme mit der SPD als Partner ohnehin nicht gelöst bekommt. Weshalb er auch gerne als Bundesaußenkanzler durch die Welt reist, um deutsches Geld für Radwege in Peru oder neuerdings für Wälder auszugeben.

Seine Raumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) schlägt nun einen anderen Weg ein. Den amerikanischen Weg. Sie will einen Landsmann auf den Mond schicken. Der soll auf der nächsten internationalen „Artemis“-Mission mitfliegen. Darunter soll eine Frau sein. Wer jetzt Bär auf den Mond schicken will, sollte vorsichtig sein. Das gilt dank Paragraf 188 Strafgesetzbuch als Majestätsbeleidigung. Deutsche Polizisten haben schon für weniger Wohnungen im Morgengrauen gestürmt.

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