Diesseits und jenseits der “Brandmauer”

vor etwa 1 Jahr

Diesseits und jenseits der “Brandmauer”
Bildquelle: Tichys Einblick

Zu “Josef Schuster + AfD” bietet die Suchmaschine Google jede Menge Ergebnisse an. Unter anderem warnt Schuster davor, dass es für Juden “ein Signal zur Auswanderung” sei, wenn die AfD in die Bundesregierung eintreten würde. Das ist eine Aussage von Gewicht. Denn Schuster ist Präsident der Zentralrat der Juden Deutschland – und damit der wichtigste Funktionär der Religion in einem Land, in dem für Juden die Frage der Auswanderung einst über Leben und Tod durch Völkermord entschied.

Dass sich die Vertreter von Religionen, NGOs, Gewerkschaften und anderen Interessengruppen gegen die AfD positionieren, ist nicht ungewöhnlich. Diesseits der “Brandmauer” sitzt die Bundesregierung samt den Reserve-Regierungsparteien Linke und Grüne. Die brauchen Lobbyisten, um etwas für die eigene Sachen zu bewegen. Vor allem Steuergeld, dass die Regierungsparteien großzügig über diesen Gruppen ausschütten. Soweit also nichts Außergewöhnliches.

Um es abzukürzen: Neukölln ist arabisch dominiert. Und links. Die gleichnamige Partei erreichte dort bei besagter Bundestagswahl 30,0 Prozent der Erststimmen. Mehr als doppelt so viel wie die AfD. Wenn es im Verkehrsfunk heißt, der Hermannplatz oder die Sonnenallee seien wegen einer Demonstration gesperrt, dann geht es mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit gegen Israel. Arabische Nationalisten und Sozialisten aus Deutschland skandieren dann zusammen “From the river to the sea”, was nicht weniger als die Forderung nach der Auslöschung Israels bedeutet.

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