Der 18-jährige Täter, der am Dienstag in einer Schule in Tumbler Rigde, Kanada, sechs Menschen in der örtlichen Schule erschoss, 25 verletzte, anschließend seine Mutter und seinen Stiefbruder umbrachte und sich selbst erschoss, hieß Jesse van Rootselar. Laut Polizei begann er mit 12 Jahren eine „Transition“, er nahm also Hormone, um sich dem weiblichen Geschlecht anzugleichen.
Ob auch eine Operation vorgenommen wurde, ist bis jetzt unklar. Fest steht jedenfalls: bei dem Todesschützen handelte es sich um einen biologischen Mann. Trotzdem machte der Deutschlandfunk aus Rootselar eine „Amokläuferin“, STERN und SPIEGEL eine „Frau“.
Auf seine Transgender-Identität gingen sie nicht weiter ein. Und schon gar nicht erwähnten die meisten deutschen Medien die lange Liste von Gewalttaten, die in den vergangenen Jahren von Transgender-Personen begangen wurden. Etwa das Massaker in der Church of Annunciation in Windom, Minnesota mit zwei Toten und 30 Verletzten 2025: der Täter Robin M. Westman hatte seinen Geschlechtseintrag 2019 von männlich zu weiblich geändert und bezeichnete sich als Transgender. Die damals 23-jährige Aiden Hale erschoss im März 2023 an der Covenant School in Nashville, Tennessee, drei Schulkinder und drei Erwachsene. Hale änderte ihren Geschlechtseintrag von weiblich zu männlich und bezeichnete sich als „trans man“.
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