Die deutsche Erdöl- und Erdgaskrise ist hausgemacht

vor 3 Monaten

Die deutsche Erdöl- und Erdgaskrise ist hausgemacht
Bildquelle: Tichys Einblick

Der eigentliche Regierungschef Lars Klingbeil warnte zwar, dass die Krise, verschärft durch einen Mangel an Erdöl und Erdgas, „größer und hartnäckiger ist, als viele glauben“, doch dürfte er darüber beim Staatsbesuch des Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich Merz, beim Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland in Walsrode nicht gesprochen haben. Obwohl die Krise „größer und hartnäckiger ist, als viele glauben“, haben Klingbeil und Merz offensichtlich genügend Zeit für eine lustige Landpartie zu einem Forellenhof, anstatt Zeit und dem Steuerzahler Geld zu sparen, und sich in Berlin zu treffen, wo Kanzleramt und Finanzministerium nur 2,9 Kilometer auseinanderliegen und nicht 330 Kilometer, wie das Bundeskanzleramt und Walsrode.

Dass Friedrich Merz dann noch den Weg nach Salzwedel in der Altmark falsch einschätzte, überrascht bei der allgemeinen Orientierungslosigkeit des Bundeskanzlers nicht. Denn die Krise, die „größer und hartnäckiger ist, als viele glauben“, ist in erster Linie durch die Bundesregierung verursacht worden und wird durch die Unfähigkeit zur Geopolitik noch verschärft. Nicht Geopolitik, sondern Forellenessen in Walsrode lauten die Prioritäten der Bundesregierung.

Seit gestern blockiert Russland den Transit des kasachischen Erdöls nach Deutschland zur wichtigen Raffinerie von Schwedt. Wie bereits vermutet, was aus Wirtschaftskreisen bestätigt wird, verhängte Putin den Stopp aus zwei Gründen: aus Merzens Freude daran, mit Selenskyj Drohnen zu bauen, die weit ins russische Hinterland reichen, und aus Merzens Passion, keine Gelegenheit auszulassen, Putin verbal anzugreifen. Wie aus Wirtschaftskreisen zu vernehmen ist, sollen genau darin die Bedingungen Russlands bestehen für die Wiederaufnahme des Transits des kasachischen Erdöls durch die Drushba: erstens, Abstand von der gemeinsamen Drohnenproduktion zu nehmen, und zweitens, die Verbalattacken nicht weiter zu steigern.

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