DGB will „Superreichen“ zehn Prozent ihres Vermögens abnehmen

vor etwa 2 Monaten

DGB will „Superreichen“ zehn Prozent ihres Vermögens abnehmen
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Bis zu zehn Prozent des Vermögens versteuern, eine Wiedereinführung der Vermögensteuer: Um die riesigen Haushaltslöcher zu stopfen, will der Deutsche Gewerkschaftsbund Wohlhabende stärker zur Kasse bitten. In einem Papier zum Steuerkonzept, das dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt, werden hauptsächlich zwei Maßnahmen erörtert. „95 Prozent der Beschäftigten entlasten, die reichsten 5 Prozent belasten“, fasst der DGB das Konzept zusammen.

Zum einen soll die Vermögensteuer, die seit 1996 ausgesetzt ist, wieder erhoben werden. Sie solle nach den Plänen des DGB für jeden zusätzlichen Euro über einer Million Euro bei Einzelpersonen gelten; bei Ehepaaren solle die Steuer greifen, wenn das Nettovermögen größer als zwei Millionen Euro ist. Dadurch ergäben sich jährliche Mehreinnahmen von 28 Milliarden Euro.

Superreiche sollen in einer „einmaligen Vermögensabgabe“ zehn Prozent ihres Vermögens abtreten. Diese Regel solle für die obersten 0,1 Prozent gelten. „Diese Abgabe sollte zehn Prozent auf alle privaten Nettovermögen ab zehn Millionen Euro betragen und über zwanzig Jahre abgetragen werden können“, erklärt Stefan Körzell, der stellvertretende Vorsitzende des DGB, gegenüber dem RND. Durch diese Maßnahme verspricht sich der Gewerkschaftsbund Mehreinnahmen von 17,6 Milliarden Euro pro Jahr.

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