Tradition und Nationalbewusstsein laufen im „Neuen Deutschland“ immer mehr ins Abseits. Wenn es schon bergab geht, dann kommt es selbst auf die Nationalfarben nicht mehr an. Made in Germany spielt ohnehin auf den Weltmärkten kaum noch eine große Rolle. Deutschland blamiert sich mit seiner Energie- und Klimapolitik, so gut es kann, da kommt es auf eine weitere Peinlichkeit im Sport nicht an.
Ausgerechnet zum 125-jährigen Bestehen des noch größten Sportverbandes der Welt mit seinen aktuell 7,7 Millionen Mitgliedern löscht die Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold aus seinem Logo. Bei seinem Bundestag kurz vor dem vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main präsentierte die DFB-Spitze stattdessen abstrakte Grüntöne im neuen Logo.
In den Beifall linker Medien mischt sich aber auch heftige Kritik der Wirtschaftspresse: „DFB schmeißt Schwarz-Rot-Gold aus dem Logo – was soll das?“, titelt die Wirtschafts- und Finanzzeitung Investment Week. Mehr noch: „Das alte Wappen – bekannt von der Brust der Nationalmannschaften – verschwindet. Und mit ihm verschwinden die Farben, die den DFB jahrzehntelang unmissverständlich verortet haben: Schwarz. Rot. Gold.“
In der Wirtschaft gelte vor allem, eine Marke sei dann stark, wenn sie Wiedererkennbarkeit erzeuge. Farben sind dafür entscheidend.
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