Deutschland – ein Irrenhaus oder langatmiges Kabarett?

vor 3 Monaten

Deutschland – ein Irrenhaus oder langatmiges Kabarett?
Bildquelle: Tichys Einblick

Die gute Nachricht vorab – und übrigens ganz am Ende steht auch noch eine gute –, es ist erstaunlich still geworden um den Ehekrach im Hause Collien Fernandes/Ulmen, der die Medien erschüttert hat. Die Bundesjustizministerin reagiert mit einer Gesetzesvorlage gegen „Digitale Gewalt“ darauf und massenweise demonstrierten Frauengruppen lieber gegen „digitale Vergewaltigungen“ statt gegen tatsächliche, die gar nicht so schlimm sein sollen, wie man uns einzureden versucht. Bullshit, aber nur so lässt sich ja die Debatte wegdrücken, woher die Gewalt gegen Frauen eingewandert ist. Man opfert Mädchen und Frauen, um die eigene Ideologie nicht in Frage stellen zu müssen.

Der Spuk scheint nun vorbei, seit sich die Vorwürfe von Collien Fernandes als Collien Erfandes herausgestellt haben und die neueste Meldung lautete, dass Herr Ulmen eine Neue hat. Da war es wieder, dieses Gefühl, dass wir in einer medialen Schaumschläger-Republik leben: Nichts ist hinter den Anlässen, die gerne für Massendemonstrationen linker Gruppen genommen werden. Bullshit-Medien im Land der irren Narrative.

Die Affäre Correctiv hat dazu beigetragen. Die Fakten: Ein paar Privatleute mit begrenztem Einfluss und ein paar unbedeutende Abgeordnete aus Land und Bund hatten im November 2023 fein getafelt und über Migration debattiert. Es folgten im Januar 2024 „Aufdeckung der Wannseepläne“ und Massendemonstrationen. An der Spitze marschierten der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz, Außenministerin Annalena Baerbock und ähnlich gesegnete aus der zweiten Reihe der Politik; 86 Theateraufführungen quer durch Deutschland widmeten sich den angeblichen Plänen zur Massen-Remigration. Karrieren wurden vernichtet, alle Zeitungen vollgeschrieben mit Erfundenem und Sondersendungen mit Erdachtem am laufenden Band in allen ARD-Sendern und natürlich im ZDF verbreitet. Und jetzt also das abschließende Urteil: War alles erfunden, alles war anders, der Rest aufgebauscht und imaginiert. Mehr peinlich geht nicht.

Anders als im Fall Fernandes aber keine Sondersendung, im Gegenteil. Es regnet Journalisten-Preise. Eine Auswahl, kein Anspruch auf Vollständigkeit, zunächst für 2023 bis 2025

Dazu kommen der

Correctiv ist vermutlich das am häufigsten wie am höchsten dekorierte Medium. Haben Sie irgendwo gelesen, dass diese Preise aberkannt wurden, nachdem sich Correctiv als Fake-News-Schleuder bewiesen hat? Ich nicht. Nun fallen Preise nicht vom Himmel. Sie werden vergeben. Es sind durchweg hochkarätige Branchenjurys mit bekannten Journalisten. Immer dabei: ARD/ZDF, SPIEGEL, ZEIT, „Süddeutsche Zeitung“.

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