Deutschland am Kipp-Punkt – Regierung spricht der Bevölkerung ihr Misstrauen aus

vor 2 Monaten

Deutschland am Kipp-Punkt – Regierung spricht der Bevölkerung ihr Misstrauen aus
Bildquelle: Tichys Einblick

Das Beunruhigende in Deutschland ist nicht ein einzelnes Problem. Sondern wie sie sich gegenseitig verstärken und zeitgleich auf ein Ausmaß zusteuern, das nur noch als Crash bezeichnet werden kann. Nach den Merkeljahren des Versagens hat kaum noch ein Bereich Reserven. Kann ein Land einfach zusammenklappen? Jedenfalls scheint die Lage mittlerweile so ernst, dass die Regierung die Lösung offenbar nur noch im Austausch der Bevölkerung sieht.

Deutschland baut Wind- und Solaranlagen in historischem Tempo aus. Dennoch bricht die Versorgungssicherheit zusammen? Falsch: Sie bricht wegen der Erneuerbaren zusammen.

Denn Wind und Sonne liefern keine gesicherte Leistung. Fällt der Wind aus oder bleibt der Himmel bedeckt, bricht die Stromproduktion massiv ein — gerade dann, wenn Industrie, Wärmepumpen, Elektromobilität und künftig Künstliche Intelligenz zusätzlichen Strombedarf benötigen.

Der Ausbau der Rechenzentren für die KI verschärft die Lage weiter. Die Anschlussleistung deutscher Rechenzentren steigt rasant; bis 2030 wird eine Verdoppelung erwartet. Gleichzeitig wurden Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke abgeschaltet.

Das Ergebnis ist ein paradoxes System. Deutschland produziert zeitweise Stromüberschüsse – und bleibt auf konventionelle Reservekraftwerke und Stromimporte angewiesen. Es muss grünen Überstrom gegen eine gewaltige Entsorgungsgebühr verklappen und später zu noch höheren Preisen zurückkaufen. Jedes zusätzliche Solarpaneel und jedes zusätzliche Windrad verschärfen die Krise.

Die Netzkosten explodieren, Redispatch-Maßnahmen kosten Milliarden, der Industriestrompreis bleibt im internationalen Vergleich hoch. Für ein exportorientiertes Industrieland ist das ein strategisches Risiko.

Über Jahrzehnte war die deutsche Industrie das Fundament des Wohlstands. Genau dieses Fundament ist nun im Rutschen.

Chemie, Stahl, Automobilindustrie und Mittelstand bauen Stellen ab oder investieren zunehmend im Ausland. Allein die deutsche Autoindustrie verlor zuletzt zehntausende Arbeitsplätze, insgesamt stehen nach Branchenberechnungen bis zu 250.000 Jobs zur Disposition. Die Industrieproduktion liegt deutlich unter früheren Höchstständen.

Unternehmen nennen übereinstimmend dieselben Gründe:

Besonders gefährlich ist dabei nicht nur die aktuelle Schwäche. Sondern der Verlust langfristiger Investitionen. Werke, die heute in den USA, Osteuropa oder Asien gebaut werden, kommen nicht mehr zurück. Neu-Investitionen ersetzen Verschleiß und Überalterung nicht mehr. Ausländische Investitionen in Deutschland werden zum Fremdwort. Deutschland verliert damit schleichend seine industrielle Substanz. Die Analogie zur DDR drängt sich unabweisbar auf. Wir beobachten eine Kernschmelze der Wirtschaft. In einem Ausmaß, der alle anderen gesellschaftlichen Bereich trifft.

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