Saleh Hussein Hamid ist jetzt nicht unbedingt der denkbar sympathischste Zeitgenosse. Der 25-jährige Mann mit arabischen Wurzeln und einem deutschen Pass macht gerade in Großbritannien recht unschöne Schlagzeilen.
Im September 2022 war er zu 33 Monaten Haft verurteilt worden. Hamid hatte telefonisch Bestellungen für alle möglichen Drogen entgegengenommen. Den Stoff, Heroin und Kokain, hat er dann per Auto ausgeliefert – mehrfach auch an verdeckte Ermittler der Polizei. Das war natürlich nicht gut, jedenfalls nicht für ihn.
Als er verhaftet werden sollte, flüchtete der Drogendealer in seinem Luxus-Mercedes davon und lieferte den Beamten eine spektakuläre Verfolgungsfahrt quer durch die nordenglische Stadt Leeds. Er überfuhr in rasender Geschwindigkeit mehrere rote Ampeln. Dann verlor er die Kontrolle über seinen dicken Schlitten, und die Fahrt endete an einem Laternenmast.
Beim Fahrer fand man bündelweise Bargeld und viel Cannabis. Danach wurde er wegen verschiedener Drogendelikte verurteilt, außerdem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Das Auto war zudem nicht versichert, aber das war erkennbar das geringste aller Probleme.
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