Der Saustall der Republik

vor 26 Tagen

Der Saustall der Republik
Bildquelle: NiUS

Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist der größte Saustall der Republik. Es ist ein ekelhafter Sumpf aus Drogen, Dreck, Verbrechen, Prostitution, Gewalt und Elend, wie es ihn in keiner anderen deutschen Großstadt gibt. 5000 Junkies und 300 Dealer machen in einem Slum, kaum größer als ein Shoppingzentrum mit Parkplatz, Anwohnern, Beschäftigten, Reisenden und Touristen das Leben zur Hölle. Fünftausend Schießbudenfiguren aus der Geisterbahn des Lebens zerstören das Leben im ganzen Viertel, bringen die noch ansässigen Händler, Hoteliers und Geschäftsinhaber zur Verzweiflung, vertreiben Kunden, verschrecken Investoren und verwandeln das Tor zur deutschen Finanzmetropole in eine offene Elendszone.

Das Problem selbst ist seit Jahrzehnten bekannt. Wer den Bahnhof verlässt, stolpert durch eine Hölle aus Drogen, Müll, Dreck, Fäkalien und Horden zombiehafter Junkies, bis ihm das Essen hochkommt. Keinem Touristen, keinem Besucher und keiner Unternehmensdelegation kann man diesen Schandfleck zumuten. Großunternehmen, Banken und Finanzinstitute lotsen Mitarbeiter, Besucher, Berater und Partner längst großräumig um dieses Viertel herum, bringen dort keine Gäste in Hotels unter und reservieren keine Tische in den Restaurants.

Genauso spektakulär wie der Dreck und die Drogen ist die Kriminalität der Gegend. Deutschlands größte offene Crack- und Heroinszene befindet sich im Frankfurter Bahnhofsviertel. 97 Prozent aller in Frankfurt registrierten Straftaten, bei denen Crack (eine billige und schnell wirkende Form von Kokain) eine Rolle spielt, wurden 2024 im Bahnhofsgebiet festgestellt. Der Hauptbahnhof führte bereits 2019 die Statistik der Bundespolizei mit 4787 Straftaten an und galt als Deutschlands Bahnhof mit der höchsten Kriminalität. Rund um den Hauptbahnhof werden Menschen jeden Tag bedroht, bedrängt, beraubt, bestohlen, zusammengeschlagen und überfallen. 300 Dealer, viele aus Marokko, Algerien, Albanien, Jamaika, Äthiopien und Somalia, die meisten illegal im Land, alle mit Messern und Schlagringen bewaffnet, jagen sich gegenseitig die Reviere ab, schlagen zahlungsunwillige Schuldner zusammen, rauben Geld, Handys und Uhren und bedrohen jeden, der sie von ihren Stammplätzen vertreiben will. Auch die Polizei.

97 Prozent aller in Frankfurt registrierten Straftaten, bei denen Crack eine Rolle spielt, wurden 2024 im Bahnhofsgebiet festgestellt.

Anwohner, Hoteliers, Einzelhändler, Gastronomen und Immobilienbesitzer protestieren seit Jahren gegen die Chaoszone rund um den Bahnhof. Sie schreiben Brandbriefe, reden mit Politikern und der Polizei und haben sich in der Interessengemeinschaft Bahnhofsviertel e. V. zusammengeschlossen. Die engagierte und gut informierte Lokalredakteurin einer Frankfurter Zeitung, eine Ausnahmegestalt in der Welt des woken Journalismus, schreibt seit Jahren einen Artikel nach dem anderen, in denen sie das Elend rund um den Frankfurter Bahnhof von allen Seiten seziert, beleuchtet und kritisiert – geholfen hat alles nichts. Das Chaos im Elendsviertel ist nicht besser geworden, sondern wird von Jahr zu Jahr immer noch schlimmer.

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