Der neue Newsletter von NIUS: Strom-Schock, Stolperstart, SED-Sündenfall

vor mehr als 1 Jahr

Der neue Newsletter von NIUS: Strom-Schock, Stolperstart, SED-Sündenfall
Bildquelle: NiUS

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Lesen Sie hier (ausnahmsweise) die vierte Ausgabe!

Albrecht Broemme

Mut ist sein Beruf: Albrecht Broemme ist gelernter Feuerwehrmann, er schaffte es mit 39 Jahren zum jüngsten Leiter der Berliner Feuerwehr. Später berief ihn Wolfgang Schäuble zum Präsidenten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Broemme – ein Mann mit allen Ehren.

Jetzt ist er in Ungnade gefallen. Denn als Flüchtlingskoordinator des Berliner Senats hat er auf der Plattform X zehn Vorschläge „für geordnete Verhältnisse“ in der Flüchtlingspolitik gemacht. Sie lesen sich wunderbar klar und nachvollziehbar. Zum Beispiel forderte er stärkere „Grenzkontrollen an den Außengrenzen“ der EU, Migranten und Flüchtlinge sollten in „Campussen“ untergebracht werden und nur noch „Taschengeld“ erhalten.

Es passierte, was in Berlin passieren muss: Der Senat pfiff seinen Flüchtlingskoordinator zurück. Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) erklärte, die Vorschläge seien „als private“ zu betrachten. Nach Informationen des „Tagesspiegels“ sei Broemme gebeten worden, von einer weiteren Veröffentlichung seiner Flüchtlingspolitik abzusehen. „Einsam sind die Tapferen“, hieß ein legendärer Film mit Kirk Douglas. Dieser Titel würde auch auf Albrecht Broemme passen.

So viel kostet die Produktion von 1000 Kilowattstunden Strom in den jeweiligen Ländern.

Von Julius Böhm

Dieses Wort kennen Sie sicher schon, aber trotzdem sollten Sie es sich merken: Dunkelflaute. Es beschreibt die Zeit, wenn tageszeiten- und jahreszeitenbedingt weder Wind noch Sonne Strom liefern können und vor allem Kohle, Gas und Stromimporte aus dem Ausland lokale Stromausfälle oder gar einen flächendeckenden Blackout verhindern müssen. So wie jetzt in diesem Moment.

Es ist windstill in fast ganz Europa und die Sonne scheint Mitte Dezember sowieso kaum. Deshalb laufen deutsche Kohle- und Gaskraftwerke unter Volllast. Und trotzdem ist Deutschland auf bis zu 14 Gigawatt (das entspricht der Leistung von zehn Atomkraftwerken) an Strom-Importen aus dem Ausland angewiesen.

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