Der Fall Fernandes reicht zehn Jahre zurück und handelt in Spanien. Dieser Tage erregt er die Öffentlichkeit. Wenn ein prominenter Mann seiner damaligen Ehefrau über mehr als ein Jahrzehnt hinweg digitale Identitäten gestohlen, ihren Körper ohne ihr Wissen im Internet zur Verfügung gestellt und sie damit tief gedemütigt haben soll, dann ist das – wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten – eine Form von Gewalt; die öffentliche Empörung fordert Blitzgesetze von Klarnamenpflicht bis zum Login mittels elektronischer Identität.
Denn «mit dieser Identifikationspflicht wäre das alles nicht passiert», meint Frau Fernandes selbst im Talkformat des WDR. In einer Sendung übrigens, in der es den Anschein hatte, als habe Frau Fernandes ihren Text nicht so richtig im Griff…
Die öffentliche Empörung ist hoch; Frau Fernandes arbeitet auch mit «HateAid» zusammen, einer Nicht-Regierungs-Organisation mit Sitz in Berlin und einem Umsatz von knapp 6 Millionen Euro. «HateAid» ist ein sogenannter «Trusted Flagger» nach dem Digital Services Act der Europäischen Union.
Das hat mit dem Tatverdacht zunächst nichts zu tun; eher mit der Orchestrierung der medialen Entrüstung. Primär handelt es sich jedoch um eine Frage des Rechts in einem Fall, der zehn Jahre zurückreicht.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










