Daniel Günthers „Nebelkerzenfeuerwerk“ – Vertuschungsversuche in der Northvolt-Affäre

vor etwa 2 Monaten

Daniel Günthers „Nebelkerzenfeuerwerk“ – Vertuschungsversuche in der Northvolt-Affäre
Bildquelle: Tichys Einblick

Am Mittwoch sollte Daniel Günther seinen unverantwortlichen Umgang mit den Steuergeldern der Bürger Schleswig-Holsteins im Wirtschaftsausschuss und seinen Umgang mit dem Parlament, seine mangelhafte Information des Landtages erklären. Man könnte zusammenfassend sagen, dass Daniel Günther mit den Steuergeldern seiner Mitbürger umging wie ein echter Kommunist. Insofern wundert es nicht, dass er schon lange für eine Zusammenarbeit mit den Kommunisten wirbt.

Größenwahn, Ideologie, hier die Klima-Ideologie, fehlende fachliche Kenntnisse, nicht einmal ein Gutachten vermochte er richtig zu lesen, und Kumpanei mit seinem Landsmann Robert Habeck, wahrscheinlich auch eine Neigung zur Arroganz, ergänzt von dem starken Willen, die Welt nicht so zu sehen, wie sie ist, sondern wie sie Daniel Günther nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip in Kiel gern sehen will, führten am Ende zur beispiellosen Fehlentscheidung in Heide. Verantwortung übernahm der unfehlbare Daniel Günther nicht, räumte lediglich ein paar Fehlerchen ein.

Die Muttergesellschaft Northvolt AB wollte anscheinend die Insolvenz abwehren und sich für weitere Kredite, die sie benötigte, als solvent erscheinen lassen. Denn sie legte nun die Wandelanleihe, wie der Name schon sagt, gewandelt als Eigenkapital in der Tochtergesellschaft an. Die KfW verweigert TE die Einsicht in den Vertrag der KfW mit Northvolt AB.

Es heißt zwar, dass die Auszahlungsbildungen streng kontrolliert werden. Doch wenn die Auflagen so streng waren, weshalb kaufte dann noch im Juni 2024 die Northvolt Drei Project GmbH eine Maschine für Zellproduktion von der Muttergesellschaft Northvolt AB für 51 Millionen Euro? Warum von der Muttergesellschaft? Northvolt AB beantragte im November 2024 Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts in den Vereinigten Staaten. Es folgte am 12. März 2025 die Anmeldung der Insolvenz im Heimatland Schweden.

Am 30. Oktober 2023 vereinbarte auf der Grundlage der Einschätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Auftrag der Bundesregierung die KfW mit dem Mutterkonzern, mit der Northvolt AB den Vertrag über die Ausgabe der Wandelanleihe. Fast zeitgleich schrieb die schwedische Wirtschaftszeitung Dagens industri im November 2023 unter dem Titel „Northvolts geheime Horrorzahlen“: „Die Probleme des Batterieherstellers Northvolt nehmen zu. Es drohen Milliardenverluste, und die Produktion war im dritten Quartal bemerkenswert niedrig. Dies geht aus einem vertraulichen Zwischenbericht hervor, den Di veröffentlichen konnte. Auch im vierten Quartal halten die Probleme an – die Auslieferungen an den wichtigen Kunden Scania sind weiterhin minimal.“

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