Sie nennen sich die „Daltons“: ein Netzwerk der organisierten Kriminalität mit Wurzeln in Istanbul, das deutsche Sicherheitsbehörden zunehmend beschäftigt. Ihr Geschäft ist Schutzgeld, durchgesetzt mit Brandsätzen und Schüssen. Nach NIUS-Informationen soll genau diese Bande hinter einer Serie von Angriffen auf eine bundesweit bekannte Dönerladen-Kette stecken. Mehrere Filialen brannten, in einem Fall fielen Schüsse. Von den Taten existieren Videoaufnahmen, die NIUS exklusiv vorliegen.
Gesteuert wird das Netzwerk nicht aus Deutschland, sondern aus dem Ausland. Der Kopf der Bande, Beratcan Gökdemir, bekannt unter dem Namen „Can Dalton“, agiert aus Russland.
Beratcan Gökdemir alias „Can Dalton“ ist der Kopf der Gruppe.
Das Geschäftsmodell ist so alt wie brutal: Wer nicht zahlt, dessen Laden wird angegriffen. Die Drahtzieher im Ausland schicken junge Mitglieder vor. Wird einer gefasst, rückt sofort der nächste nach. Die Täter verstecken sich nicht. Vor den getroffenen Läden filmen sie sich, mal vermummt, mal nicht, und inszenieren sich und ihre Taten. Dabei geht es längst nicht nur um Geld. Es geht um das Verbreiten von Furcht und um den Ruf, unantastbar zu sein.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










