Die Dreistigkeit, mit der innerhalb der EU Klimaschutzmaßnahmen vorangetrieben werden, sucht ihresgleichen – und am Ende dienen sie oft vor allem einem Zweck: dem jeweiligen Staat und der EU-Kommission neue Einnahmequellen zu erschließen.
Dänemark schlägt derzeit einen besonders skurrilen Weg ein. Bereits am 18. November 2024 beschloss die dänische Regierung als weltweit erste eine Abgabe auf die Methanemissionen von Nutztieren – im Volksmund auch als „Kuhsteuer“ bezeichnet. Ab 2030 sollen Landwirte dafür umgerechnet rund 40 Euro pro Tonne CO2-Äquivalent zahlen. Bis 2035 steigt der Satz sogar auf etwa 100 Euro.
Offiziell dient die Maßnahme dem Klimaschutz. Der dänische Agrarsektor verursachte im Jahr 2024 rund 35 Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen. Klar ist jedoch auch: Der deutsche Nachbarstaat wird mit der neuen Abgabe viel Geld einnehmen. Im Jahr 2025 lebten in Dänemark rund 1,4 Millionen Rinder. Der Schweinebestand belief sich Anfang 2026 sogar auf rund 12,3 Millionen.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










