Selten hört man aus der aktuellen US-Politik etwas, das Europa schmeichelt. Umso überraschender war die Aussage von Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz: Die Vereinigten Staaten seien „immer ein Kind Europas“ gewesen. Besonders Spanien hob er hervor. Pferde, Viehwirtschaft, Rodeo – selbst der Cowboy, so Rubio, sei letztlich ein spanisches Exportprodukt.
Eine steile These, historisch aber keineswegs aus der Luft gegriffen.
Widerspruch kam prompt von der demokratischen Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez, die vom linken Flügel ihrer Partei immer wieder als Präsidentschaftskandidatin ins Spiel gebracht wird. Bei einer Konferenz in Berlin kritisierte sie Rubios „exklusive Berufung auf die westliche Kultur“ und spottete, Mexikaner und Nachfahren versklavter Amerikaner hätten beim Thema Cowboy ebenfalls ein Mitspracherecht.
Wer hat nun recht?
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