Die Bundesrepublik befindet sich auf einer schiefen Ebene. Die bedrohlichen Entwicklungen in diesen Tagen sprechen dafür, dass sich das Land in seiner Krise einem Etatismus grün-sozialistischer Prägung zuzuwenden scheint.
Folgt man den uninspirierten Äußerungen der Mitglieder der Bundesregierung zur wirtschaftlichen Lage der Republik, könnte man den Eindruck gewinnen, die Causa Frauke Brosius-Gersdorf biete eine nicht unwillkommene Ablenkung des parlamentarischen Betriebs vom ökonomischen Kollaps des Landes.
Niemand ist in der Lage, sich fachlich kompetent zu dem zu äußern, was in diesen Tagen in der Wirtschaft geschieht. Die unheimliche Stille, mit der sich Wirtschaft und Politik ihrem vermeintlichen Schicksal ergeben haben, ist erschütternd.
Es ist unverzeihlich, dass die nun bald drei Jahre anhaltende Rezession nicht längst zum Gravitationszentrum der täglichen Medienberichterstattung wurde. Wohlstand wird als Selbstverständlichkeit hingenommen. Die Erbengeneration schweigt, Zehntausende Subventionsunternehmer machen Kasse, das wachsende Heer der Arbeitslosen dämmert in der Sozialversicherung vor sich hin.
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