Bunkerbrecher – an dieser Frage hängt der US-Eingriff im Iran

vor etwa 1 Jahr

Bunkerbrecher – an dieser Frage hängt der US-Eingriff im Iran
Bildquelle: Apollo News

Greifen die USA ein oder nicht – spätestens seit Dienstag dominiert diese Frage den Iran-Israel-Krieg. US-Präsident Donald Trump reiste eigens verfrüht vom G7-Gipfel ab, um in Washington den Nationalen Sicherheitsrat einzuberufen. Bis spät in den Abend diskutierte man da offenbar verschiedene Optionen. Leaks aus dem Weißen Haus an Journalisten deuten darauf hin, dass Trump immer offener für einen amerikanischen Militärschlag ist – auch wenn all das natürlich kaum mehr als Spekulationen ist.

Warum aber ist diese Frage jetzt so zentral? Vor allem weil Israel zwar Irans Atomanlagen empfindlich beschädigt, aber offenbar noch nicht zerstört hat. Das liegt auch daran, dass Irans Regime diese in Bunkern tief unter der Erde eingerichtet hat. Die konnte das israelische Militär bisher noch nicht zerstören.

Hier käme jetzt US-Technik ins Spiel: Nämlich der „Massive Ordnance Penetrator“, eine von den USA entwickelte Bombe, mit solcher Durchschlagskraft, dass sie selbst sehr tiefe Bunker, wie jene im iranischen Fordow, brechen kann. 2011 in den Dienst gestellt, kam sie noch nie zum Einsatz.

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