Die Bundesregierung gab seit 2020 mindestens 5,9 Millionen Euro aus, um Medienhäuser zu fördern. Dies geht aus einer Antwort von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer auf eine schriftliche Frage der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Hess sowie Berechnungen von NIUS hervor. Nun berichtet die Welt: Die Bundesregierung hat bei Journalismus-Projekten den Rotstift angesetzt.
Insgesamt sind es rund 20 Projekte, die laut Welt keine Anschlussfinanzierung mehr erhalten, beispielsweise die Förderung von Journalisten im Exil über den „JX Fund“ (4,19 Millionen Euro), eine KI-Fortbildungsreihe der Deutschen Presse-Agentur (240.536 Euro) sowie die telefonische Helpline des Vereins „Netzwerk Recherche“ für Journalisten mit mentalen Belastungen (209.371 Euro). Auch aus dem Programm fallen „Stark für Vielfalt“ der „Neuen deutschen Medienmacherinnen“ (200.000 Euro) sowie das Projekt „Fragen & Antworten – Auskunftsrechte kennen und nutzen“, das Reporter in Sachen Informationsfreiheits- und Presserecht unterstützen soll (200.000 Euro).
Claudia Roth (Grüne) war Bundesministerin für Kultur und Medien im Kabinett Scholz.
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