Nach dem Brand in einem Umspannwerk im baden-württembergischen Reutlingen in der Nacht auf Montag verdichten sich die Hinweise, dass es sich um einen linksextremistischen Brandanschlag gehandelt haben könnte. Laut einer gemeinsamen Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg vom Dienstag gehen die Behörden inzwischen davon aus, dass der Brand „durch Brandstiftung herbeigeführt wurde“.
Zwar halten sich die offiziellen Stellen bislang mit Mutmaßungen über die Urheberschaft zurück und betonen, dass ergebnisoffen in alle Richtungen ermittelt werde. Allerdings berichtet die Welt unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass intern bereits von einem „Copy-Paste-Anschlag“ nach dem Vorbild früherer linksextremistischer Brandanschläge die Rede sei. „Die Art des Brandanschlags kommt uns bekannt vor.“
Deutliche Indizien für einen Brandanschlag sind der mutmaßliche Einsatz von Brandbeschleunigern, den ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart gegenüber Apollo News bestätigte, sowie mehrere Brandherde im Umspannwerk. Außerdem soll das Areal laut Welt im Vorfeld ausgespäht worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde zudem ein Zaun aufgebogen.
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