Börsengang mit Beigeschmack: Klarna auf Schrumpfkurs

vor 11 Monaten

Börsengang mit Beigeschmack: Klarna auf Schrumpfkurs
Bildquelle: Tichys Einblick

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna ging am Mittwoch an der Wall Street an die Börse. Handelbar ist der Vermögenswert nun unter dem Kürzel KLAR. Bereits im März hatte Klarna seine Börsenpläne öffentlich gemacht, diese aber vorgeblich wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten im Zuge des von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelsstreits zunächst auf Eis gelegt.

Grundsätzlich nutzen Unternehmen einen Börsengang – auch Initial Public Offering (IPO) genannt –, um Eigenkapital zu beschaffen. Dabei werden Unternehmensanteile an den Kapitalmärkten platziert, um mit dem daraus gewonnenen Kapital zukünftige Investitionen und Wachstum zu finanzieren.

Doch bei Klarna scheint der Gang aufs Börsenparkett ganz anderen Zwecken gedient zu haben. Wie Klarna vergangene Woche in London mitteilte, sollten durch den Börsengang gut 34,3 Millionen Anteile zu einem Stückpreis von 35 bis 37 US-Dollar veräußert werden. Ziel war es bis zu 1,27 Milliarden US-Dollar einzusammeln.

Auffällig ist jedoch die Zusammensetzung der angebotenen Aktien: Der weitaus größte Teil stammt von bisherigen Großinvestoren, die sich offenbar von ihren Beteiligungen trennen wollen. Klarna selbst brachte in dieser IPO lediglich rund 5,6 Millionen neue Aktien in den Handel.

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