Die Blutspur des NGO-Komplexes: Staat finanziert Antifa-Fotografen, die die Taten der Hammerbande vorbereiteten

vor etwa 1 Monat

Die Blutspur des NGO-Komplexes: Staat finanziert Antifa-Fotografen, die die Taten der Hammerbande vorbereiteten
Bildquelle: NiUS

Antifa-Fotografen profitieren von Steuergeld. NIUS-Recherchen zeigen anhand von sechs Fällen nun erstmals exklusiv, wie auf ihre Fotografien systematisch Angriffe auf politische Gegner folgen. Auch Taten der Hammerbande bereiteten sie so mit vor.

Es ist der 12. Januar 2023. Florian R. und Pierre B., Logistikmitarbeiter und Gebäudereiniger sowie damals Mitglieder der rechten Kleinpartei „Neue Stärke“, befinden sich in Erfurt auf dem Weg zur Arbeit. Johann Guntermann, Kopf der Hammerbande, Emilie Dieckmann und weitere Mitglieder der Gruppe nähern sich ihnen von hinten. Die Linksextremisten bringen R. und B. laut Anklage zu Fall. Sie schlagen mit Fäusten, Schlagstöcken und einem Hammer mehrfach auf sie ein, auch gegen den Kopf, und verletzen ihre Opfer lebensgefährlich.

Die Tat geschah nicht aus dem Nichts, sondern ihr gingen mehrere Outings der im weit rechten Milieu organisierten Männer voraus. Auf der linksextremen Website Indymedia erscheint im Dezember 2022, nur einen Monat vor der Tat, eine Broschüre mit der Aufforderung, gegen die dort porträtierten Personen vorzugehen. Auch Florian R. und Pierre B. finden sich darin mit Foto. Im August veröffentlichten Linksextremisten zudem die Anschrift von R. mit Foto.

Die Polizei sichert nach dem Angriff der Hammerbande auf R. und B. den Tatort.

Das entsprechende Foto, mit dem die Outings unterlegt sind, stammt von der Website „Presseservice Rathenow“. Dessen Betreiber, Hardy Krüger, fotografierte Florian R. 2021 auf einer Demonstration. Mindestens fünf weitere Male tauchen Fotos von R. auf entsprechenden Antifa-Foto-Seiten auf. Die Website „Recherche Nord“ erstellte sogar ein sogenanntes „Gruppenbild“ seiner Gruppe, das heißt eine Galeriereihe mit Nahaufnahmen von jedem tatsächlichen oder vermeintlichen Gruppenmitglied, das an einem spezifischen Event teilnahm. Jedem der Teilnehmer weist „Recherche Nord“ eine Nummer zu. Neben R. findet sich auch das zweite Opfer des Überfalls, B., darunter. Die Galerie ist überschrieben mit den Worten: „Für Informationen zu den hier abgebildeten Personen sind wir wie immer dankbar!“

NIUS-Recherchen zeigen, dass der Fall von B. und R. kein Einzelfall ist. Immer wieder gehen Angriffen von Linksextremisten auf ihre Gegner Outings der Opfer auf Antifa-Seiten voraus. Diese Outings bedienen sich wiederum Fotos von Antifa-Fotografen. Die Fotos dienen von Anfang an nicht journalistischer Berichterstattung, sondern der Feindmarkierung, wie an dem genannten „Gruppenbild“ deutlich wird.

Im Internet ist so ein weitmaschiges Netzwerk entstanden, in dem erst Fotografen wahllos Teilnehmer rechter, vermeintlich rechter oder rechtsextremer Veranstaltungen fotografieren und diese Fotos dann entweder selbst mit Namen versehen oder sie später auf anderen Antifa-Seiten für Outings genutzt werden: das heißt, mit Namen und Informationen zur Person versehen werden.

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