Der neue „IQB-Bildungstrend 2024“ bestätigt, was Lehrer und Bildungsexperten seit Jahren beobachten: Das Fundament der naturwissenschaftlichen Bildung bröckelt – quer durch alle Schulformen und Bevölkerungsgruppen.
Während in früheren Untersuchungen vor allem Schüler mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Haushalten als Risikogruppe galten, zeigt sich nun ein tiefergehender Befund: Der Leistungsabfall betrifft Jugendliche unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Die Krise des Lernens ist damit keine Randerscheinung mehr – sie durchzieht das gesamte System, berichtet dazu die BILD.
Besonders alarmierend: Selbst unter jenen Schülerinnen und Schülern, die eine Mittlere Reife anstreben, scheitern 24 Prozent in Mathematik, 25 Prozent in Chemie, 16 Prozent in Physik und zehn Prozent in Biologie. Im Vergleich zu früheren Tests stieg der Anteil der Jugendlichen unterhalb des Mindeststandards deutlich an – um fünf Prozentpunkte in Biologie, neun in Chemie und sieben in Physik.
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