Die Bank of England will in Zukunft auf die Darstellung bedeutender historischer Persönlichkeiten auf ihren Banknoten verzichten. Diese sollen durch Bilder von Tieren ersetzt werden.
Dies ruft in konservativen Kreisen Protest hervor. Kritik entzündet sich unter anderem daran, dass als ein Kriterium für die Gestaltung der Banknoten unter anderem festgelegt worden war, dass die Motive „keine Bilder enthalten sollten, die verletzend sind oder Gruppen ausschließen“. Dies wird als Kniefall vor woker Ideologie betrachtet. Der Verdacht wird dadurch befeuert, dass in linken Kreisen ebenfalls behauptet wird, die mangelnde Präsenz verschiedener ethnischer Gruppen stelle ein Manko dar.
Nigel Farage, Vorsitzender der Reform UK spottete auf X, Churchill solle von einem Biber ersetzt werden: Dass nun britische Flora und Fauna dargestellt werden soll, wird als Leugnung britischer Identität aufgefasst, die Rede ist von einem „Krieg gegen die Geschichte“ Großbritanniens.
Dass Geldscheine in unterschiedlichen Serien unterschiedliche Aspekte der nationalen Identität abbilden, ist nicht ungewöhnlich – und dazu gehört auch die Natur eines Landes.
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