Deutschland ist wahrlich kein gutes Pflaster für Unternehmer und Gründer. Und Berlin schon mal gar nicht. Ambitionierte Individuen, die den Anspruch an sich stellen, außerhalb der staatlichen Subventionswelt Karriere zu machen und sich eine eigene Existenz aufzubauen, stoßen in dieser seltsamsten der europäischen Hauptstädte auf ein Klima der Verachtung und puren Feindseligkeit.
Berliner Politik, und da spielt es wahrlich keine Rolle, wer gerade am Ruder sitzt, pflegt eine Kultur gesellschaftlicher Spaltung. Die Parteien scheuen keine Mühe, um die gemeinsam verursachten ökonomischen und sozialen Verwerfungen in der Stadt mit einer nie endenden Medienkomödie zu kaschieren.
Um noch einmal zu unterstreichen, dass man in Berlin angesichts der heraufziehenden Krise keineswegs bereit ist, Verantwortung für das sichtbare Desaster zu übernehmen und stattdessen lieber die Unternehmer an den Pranger stellt, beschloss der Berliner Senat ein entsprechendes Gesetz. Unternehmen, die nicht ausreichend Ausbildungsplätze bereitstellen, werden in der Zukunft finanziell zur Ader gelassen.
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