Der Linksextremismus ist die größte Gefahr für Bayern – zumindest für die dortige Infrastruktur. Dies geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag hervor, die NIUS exklusiv vorliegt. Die Statistiken, die politisch motivierte Kriminalität von 2019 bis 2024 erfassen, zeichnen ein klares Bild: Von 263 Angriffen auf Infrastruktur entfielen 92,4 Prozent (243) auf linksmotivierte Täter, 5,7 Prozent (15) auf Rechtsradikale und 1,9 Prozent (5) auf ausländische Gruppen.
Ähnlich einseitig fallen die Zahlen bei Attacken auf Handel und Wirtschaft aus: Hier waren es von insgesamt 465 Anschlägen 96 Prozent (447) linksmotivierte, 2,8 Prozent (13) rechtsmotivierte und 1 Prozent (5) ausländische Täter.
Ein Blick auf die jährlichen Zahlen offenbart einen alarmierenden Anstieg bei Angriffen auf die Infrastruktur: Während 2019 noch 34 Fälle verzeichnet wurden, stieg die Zahl bis 2023 auf einen Rekord von 190 an – davon allein 125 durch linksmotivierte Täter. Besonders auffällig sind die Brand- und Sprengstoffdelikte, die in diesem Jahr bei Linksextremisten auf 27 anstiegen, wovon 16 direkt die Infrastruktur betrafen. Auch Sachbeschädigungen dominieren mit 242 Fällen im Jahr 2023 unter linksmotivierten Straftaten, von denen 17 der Infrastruktur und 51 dem Bereich Handel/Wirtschaft zugerechnet werden.
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