Im jahrelangen Glyphosat-Streit hat der US-Supreme Court am Donnerstag entschieden, dass die Zulassungsvorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor den Rechten einzelner Bundesstaaten haben. Zahlreichen Klagen wegen angeblich unzureichender Krebswarnhinweise wurde damit die Grundlage entzogen.
Bayer hatte sich darauf berufen, dass die US-Umweltschutzbehörde EPA den Wirkstoff als nicht krebserregend eingestuft habe und Warnhinweise dementsprechend nicht nötig seien. An der Börse legte die Bayer-Aktie um 17 Prozent zu. Das deutsche Unternehmen erhofft sich, dass durch das Urteil Rechtsstreitigkeiten eingedämmt und neue verhindert werden.
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