Deutschlands dysfunktionale Eliten wetteifern momentan darum, uns Einblicke in ihr demokratiefeindliches, abgehobenes und totalitäres Denken zu geben. Sie haben einen autokratischen Schutzwall aus Propagandamedien, Missbrauch des Verfassungsschutzes, NGOs und des BKA gebildet und arbeiten an einer umfassenden Zensur. Sie fühlen sich von den Leuten, die sie für ihre Untertanen halten, zu wenig verehrt und geliebt.
Bärbel Bas mag zuweilen von den schönen Zeiten träumen, als sich im Berliner Admiralspalast SPD und KPD vereinigten und vier Jahre später das Ministerium für Staatssicherheit gegründet wurde. Was waren das nur für gute Zeiten, als die Regierung gegen das Volk regierte, was sie Politik für unsere Menschen nannte, und niemand sie abwählen konnte, weil es ja „unsere Demokratie“ war. Und wenn es doch jemand wagte, Otto Grotewohl zu kritisieren, zu schmähen, zu bespötteln, dann kamen die Genossen des „VEB Horch und Greif“ und zogen ihm in Hohenschönhausen die Hammelbeine lang. Das einzige Problem, das unsere demokratische Presse hatte, bestand darin, dass vom Westen Hass, Hetze, Desinformation und Fake News über die Mauer, den Antifaschistischen Schutzwall herüberbrandete. Der Genosse Mielke nannte Hass, Hetze, Desinformation und Fake News kurz und bündig „politisch-ideologische Diversion“ des Feindes, kurz PiD – und war sein ganzes Leben lang stolz auf diese Bezeichnung, die er an einem Höhepunkt seines intellektuellen Lebens gefunden hatte.
Beim „Ständehaustreffen“ der Rheinischen Post, wo bereits Koryphäen wie Angela Merkel, Lars Klingbeil, Friedrich Merz und Olaf Scholz vor ausgesucht freundlichem Publikum redeten und redeten, fand sich nun auch Bärbel Bas ganz toll. Als schlimm empfindet sie nur, dass es arge Populisten und böse Rechte in diesem Land und auf freiem Fuß gibt, die sie gar nicht so toll finden, wie sich Bärbel Bas toll findet. Das ist ja logisch, geradezu bärbelbaslogisch, dass, wenn man Bärbel Bas nicht mindestens so toll findet, wie sich Bärbel Bas sieht, man nur ein Rechter oder ein Populist oder, wie Stalin gesagt hätte, ein Volksfeind sein kann. Bas behauptet: „Ich bin für manche ein personifiziertes Feindbild geworden. Es nervt viele, dass ich für den sozialen Ausgleich bin.“ Hat Bärbel Bas schon vergessen, wie sie auf dem Juso-Kongress gegen die Unternehmer herzog. Denn die Unternehmer, diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen, nicht Arbeitsplätze wegregieren wie Bas, mussten unwillkürlich lachen, weil so blank von elementaren Kenntnissen wohl noch kein Arbeitsminister der Bundesrepublik war, als sie tatsächlich über das Rentenniveau formulierte: „Wir finanzieren diese Haltelinie aus Steuermitteln. Wir belasten damit die Beitragszahler nicht.“ Bas weiß bis heute nicht, dass nicht sie finanziert, sondern der Steuerzahler, und dass der Beitragszahler auch der Steuerzahler ist. Sie glaubt, dass es ihr Geld ist, das sie nach Lust und Laune verteilen kann.
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