Die Bundesregierung bleibt bislang hinter ihren eigenen Erwartungen beim 500-Milliarden-Euro-Programm für Infrastruktur und Klimaschutz zurück. Zwar bezeichnet das zuständige Ministerium den Auftakt als „insgesamt erfolgreichen Start“, doch die tatsächlichen Ergebnisse fallen offenbar enttäuschend aus, wie das Handelsblatt und Die Zeit meldeten. Grundlage der Berichterstattung ist ein 383 Seiten langer Monitoringbericht des Finanzministeriums.
Aus dem Dokument geht hervor, dass für das vergangene Jahr Investitionen in Höhe von 37,2 Milliarden Euro vorgesehen waren, tatsächlich jedoch nur 24 Milliarden Euro abgeflossen sind. Auch beim Fortschritt der Projekte zeigt sich ein Rückstand: Von 109 für das Jahr 2026 definierten Meilensteinen wurden bis Ende Mai lediglich 26 umgesetzt.
Mit dem Bericht legt das Finanzministerium erstmals eine umfassende Auswertung des Sondervermögens vor. Zunächst soll das Papier dem Haushaltsausschuss des Bundestages zugeleitet und anschließend veröffentlicht werden, voraussichtlich zu Beginn der kommenden Woche. Ein Sprecher des Ministeriums wollte sich am Sonntag nicht dazu äußern.
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