Deutschland, wir wissen das ja, gibt sich sehr, sehr viel Mühe damit, aussagekräftige Daten zur Ausländerkriminalität nicht mehr zu erheben. Dort, wo die Daten aus Versehen doch noch erhoben werden, tut man alles dafür, um sie so gut wie möglich zu verstecken.
Unsere nördlichen Nachbarn dagegen nutzen Statistik nicht zur Verschleierung der Tatsachen, sondern immer noch als Mittel zum besseren Verständnis von Tatsachen. Das gilt ausdrücklich auch für die bisherige sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, die mit ihrem Kurs bei unserer SPD längst ein Parteiausschlussverfahren am Hals hätte.
Unideologisch und unpolitisch – so, wie es sich für eine ordentliche Behörde gehört – stellt „Statistik Dänemark“ öffentlich frei zugängliches, umfassendes Zahlenmaterial zur Ausländerkriminalität im Land bereit. Das Ganze ist interaktiv und nutzerfreundlich aufbereitet, man kann sich die Zahlen nach allen nur denkbaren Kriterien und in allen nur möglichen Darstellungsformen ansehen.
Die dänische Regierung hat, anders als die deutsche Bundesregierung, ganz offensichtlich keine Angst vor dem eigenen Volk.
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